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02.09.2008Zeitarbeit bietet sichere Beschäftigungsverhältnisse
Hauptgeschäftsführer des BZA, Ludger Hinsen:
"Mit völlig aus der Luft gegriffenen Zahlen und 'Fakten' polemisiert die IG Metall mit ihrer derzeitigen Kampagne gegen die Zeitarbeit. Behauptungen, wonach 900.000 Mitarbeiter in der Zeitarbeit in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen stünden, entbehren jeder Grundlage", so der Hauptgeschäftsführer des BZA, Ludger Hinsen. "Mehr noch: Die IG Metall verwickelt sich in Widersprüche, wenn sie sich einerseits gegen die angeblich so schlechten Arbeitsbedingungen wendet, dabei aber völlig ignoriert, dass die Arbeitsbedingungen der großen Mehrzahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit von Tarifverträgen geprägt sind, die unter anderem auch die Unterschrift der DGB-Gewerkschaften tragen." Diese Zeitarbeitnehmer hätten ein festes Anstellungsverhältnis und stünden also keineswegs in 'unsicheren' Beschäftigungsverhältnissen. "Es ist schon erstaunlich, dass die IG Metall öffentlich ihre eigenen Tarifabschlüsse anprangert", wundert sich Hinsen. "Kein Wort davon, dass wir uns gemeinsam für einen Branchenmindestlohn einsetzen, um auskömmliche Löhne zu zahlen, ohne dass der Staat Löhne subventionieren muss.
Hinsen betont weiter, dass die Chancen für Zeitarbeitnehmer, in ein so genanntes "Normalarbeitsverhältnis" übernommen zu werden, bei gut 45 % liegen. "Das ist das Ergebnis einer Studie des IW Köln im Rahmen der Untersuchung IW Zeitarbeit Index (BZA). Dabei haben wir festgestellt, dass jeder vierte Zeitarbeitnehmer, wenn er eine Weile seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat, direkt vom Kundenunternehmen übernommen wird (Klebeeffekt). Ein weiteres Fünftel kommt aufgrund seiner neuen Erfahrungen in einem anderen Unternehmen unter (Integrationseffekt)."



