120 neue Chancen auf Leben

Veröffentlicht am: 23.04.2013

Der in Fulda ansässige Personaldienstleister abakus hat der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige GmbH einen Scheck in Höhe von 6.000€ überreicht. Damit möchte das Unternehmen die Suche der DKMS nach genetischen Zwillingen für Blutkrebspatienten unterstützen.

„Mit der Spende von abakus können wir nun über 120 neue potenzielle Stammzellspender in unser Register aufnehmen. Das sind über 120 neue Chancen auf Leben für kleine und große Patienten – weltweit!“, freut sich Nadine Otta vom Fundraising der DKMS, die stellvertretend für ihre Organisation den Scheck in Fulda entgegennahm. Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Unter ihnen sind viele Kinder und Jugendliche. Allerdings wartet jeder fünfte vergeblich auf den lebensrettenden Stammzellenspender. Denn jede Registrierung eines potenziellen Spenders kostet 50€. Kosten, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. „Deshalb nutzen wir die an uns gerichteten Spenden ausschließlich für die Neugewinnung von Spendern. Ganz im Sinne unserer Aufgabe: für möglichst jeden Blutkrebspatienten einen passenden Stammzellspender zu finden.“ „Es freut uns sehr, dass wir mit unserer Spende der DKMS helfen können, den lebensrettenden genetischen Zwilling für Patienten zu finden, ihnen neue Hoffnung zu geben“, betont Hans Mörsch, Mitglied der abakus-Geschäftsführung, bei der Scheckübergabe. Denn jedes Jahr zu Weihnachten macht es sich der Personaldienstleister zur Aufgabe, Menschen zu unterstützen, die sich wiederum für andere engagieren. Im vergangenen Dezember hatte die Geschäftsführung deshalb ihre 90 Mitarbeiter aufgerufen, Projektvorschläge für die schon traditionelle Weihnachtsspende einzureichen. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen dreier Vorschläge bei der Abstimmung unter allen Mitarbeitern gab es schließlich einen klaren Sieger: die DKMS.

SONY DSC

Die Vertreterinnen der DKMS nehmen den Scheck aus den Händen von Matthias Arnold, Personalleiter bei abakus, sowie den abakus-Geschäftsführern Hans Mörsch und Ulrich Nitzschke (v.l.) entgegen. DKMS in der Region Fulda Auch im Landkreis Fulda ist die DKMS aktiv: bis jetzt fanden mehr als 30 Registrierungsaktionen statt und die Zahl der registrierten Spender beläuft sich auf 14.626. „Tatsächlich haben bereits 107 registrierte Personen aus der Region Fulda Stammzellen bzw. Knochenmark gespendet“, resümiert Nadine Otta. Eine Besonderheit aus Sicht der DKMS weiß sie außerdem aus Fulda zu berichten: „Wir sind sehr stolz in Kooperation mit dem Klinikum Fulda eine ständige Einrichtung zu betreiben, bei der sich potenzielle Stammzellenspender in unser Register aufnehmen lassen können“, verweist Otta auf die im MVZ Osthessen ansässige Einrichtung. Hintergrund – DKMS Deutsche Knochenmarkspender-datei gemeinnützige GmbH: Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemein-nützige Gesellschaft mbH wurde vor über 20 Jahren mit der Aufgabe gegründet, Stammzellspender für Blutkrebspatienten zu finden. Seither haben 35.311 DKMS-Spender Patienten auf der ganzen Welt Hoffnung auf eine zweite Lebenschance gegeben. Die DKMS gehört zu einem Netzwerk von Organisationen unter dem Dach der DKMS Stiftung Leben Spenden. Alle DKMS-Organisationen setzen sich für den Kampf gegen Blutkrebs, andere Erkrankungen des Blutbildenden Systems und im Fall der DKMS LIFE auch gegen andere Krebserkrankungen ein. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dkms.de

  • „Meine Fähigkeiten & Vorstellungen standen im Mittelpunkt.“

    Petra-Maria Steinfelder stieg zunächst über Zeitarbeit bei ihrem späteren Arbeitgeber, einem US-amerikanischen Unternehmen, ein und wurde nach nur drei Monaten als HR-Koordinatorin fest übernommen.

    Petra-Maria Steinfelder

    HR-Koordinatorin aus München

    Zur Erfolgsgeschichte
  • „Hier bleibe ich bis zur Rente.“

    Ende Juni 2004 war es, als der gelernte Maler und Lackierer Gunther Hohmann nach jeweils langjährigen Tätigkeiten in verschiedenen Unternehmen arbeitslos wurde und bei aba Personal als Zeitarbeitnehmer eingestiegen ist.

    Gunther Hohmann

    Maler und Lackierer aus Bonn

    Zur Erfolgsgeschichte