Arbeitnehmerüberlassung / Zeitarbeit

Begriffserklärung: Was bedeutet der Begriff Zeitarbeit / Arbeitnehmerüberlassung?

Das Wort Zeitarbeit ist jedem geläufig, aber was bedeutet der Begriff genau? Wie funktioniert die Zeitarbeit, welche Parteien sind involviert, wie ist die Zeitarbeit entstanden, an welchen Grundsätzen orientiert sich die Zeitarbeit, wie unterscheidet man seriöse von unseriösen Firmen und welche Vorteile bietet einem die Zeitarbeit? Diese Fragen möchten wir Ihnen in unserem umfassenden Zeitarbeits-Wiki beantworten.

Als erstes beschäftigen wir uns mit der Frage was Zeitarbeit eigentlich ist. Die Zeitarbeit ist rein rechtlich gesehen eine Arbeitnehmerüberlassung und wird auch als Temporärarbeit, Leiharbeit, Mitarbeiterüberlassung oder Personalleasing bezeichnet. Die Zeitarbeit ist in fast allen Wirtschaftszweigen, mit ihren jeweiligen Stellen, vertreten. Bei der Zeitarbeit profitieren drei unterschiedliche Parteien voneinander: der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber (Verleiher) und das Unternehmen (Entleiher). Dieses Modell wird auch als Dreiecksverhältnis der Zeitarbeit bezeichnet.

Der Arbeitgeber ist also folgerichtig nicht das Unternehmen in dem der Arbeitnehmer arbeitet, sondern die Zeitarbeitsfirma. Dies funktioniert indem der Arbeitnehmer einen Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma schließt. Dieser Vertrag gilt bei der Zeitarbeit und in der jeweiligen Firma immer nur für einen begrenzten Zeitraum, es bestehen allerdings auch Chancen auf eine Festanstellung. In Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Unternehmen legt der Arbeitgeber einen Stundensatz für den Arbeitnehmer fest. Auch wenn der Arbeitnehmer keinen Arbeitsvertrag mit dem betreffenden Unternehmen geschlossen hat, liegen die Rechten und Pflichten des Arbeitgebers beim Entleiher, diese werden beim Vertragsschluss an das jeweilige Unternehmen delegiert. Als Rechtsgrundlage für die Zeitarbeit gilt in Deutschland das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz.

Dreiecksverhältnis der Zeitarbeit – der Zusammenhang zwischen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Unternehmen

Arbeitnehmerüberlassung Zeitarbeit Dreiecksverhältnis

Der Arbeitnehmer

  • Der Arbeitnehmer steht in einem Arbeitsverhältnis, zum Verleiher (Zeitarbeitsfirma). Der Arbeitnehmer schließt dazu einen Arbeitsvertrag mit dem Verleiher
  • Für den Arbeitnehmer gelten die arbeitsvertraglichen, tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitnehmerrechte
  • Das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Verleiher unterliegt, wie jedes andere Arbeitsverhältnis, dem gesetzlichen Kündigungsschutz
  • Die Arbeitsleistung erbringt der Arbeitnehmer allerdings nicht bei seinem Arbeitgeber (Verleiher), sondern bei dem Entleiher, also bei dem Unternehmen, das seine Leistungen in Anspruch nimmt
  • Auch das Weisungsrecht wird dem Unternehmen (Entleiher) übertragen
  • Das Unternehmen trägt unter anderem die Mitverantwortungen für Themen wie Arbeitsschutz
  • Bei weisungs- und pflichtwidrigem Verhalten wird der Arbeitnehmer von seinem Verleiher zur Verantwortung gezogen

Der Arbeitgeber (Verleiher/Zeitarbeitsfirma)

  • Bei dem Vertrag, der zwischen Arbeitnehmer und Zeitarbeitsfirma geschlossen wird, handelt es sich um einen Arbeitsvertrag mit sämtlichen Rechten und Pflichten
  • Die Zeitarbeitsfirma ist allerdings dazu berechtigt den Arbeitnehmer bzw. seine Arbeitsleistung an andere Unternehmen zu „verleihen“
  • Was den Arbeitsschutz/Unfallverhütungsvorschriften und deren Einhaltung angeht, so bleibt der Verleiher mitverantwortlich
  • In der Regel wird zwischen dem Verleiher (Zeitarbeitsfirma) und dem Entleiher (Unternehmen) ein Vertrag geschlossen, der einen gewissen Stundensatz für den Arbeitnehmer bzw. seine zu leistende Arbeit vorsieht
  • Um eine Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland betreiben zu dürfen, benötigt man eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit

Das Unternehmen (Entleiher)

  • Das Unternehmen kauft die Arbeitsleistung des Leiharbeitnehmers bei dem Verleiher ein, ohne dass arbeitsrechtliche Ansprüche an ihn gestellt werden, da kein direkter Arbeitsvertrag mit dem Arbeitnehmer besteht
  • Oft werden Leiharbeitnehmer angestellt, um den eigenen Arbeitskräftebedarf zu decken
  • Ein Anstieg des Arbeitskräftebedarfs kann unter anderem durch Nachfragespitzen oder längerfristigem Ausfall, beispielsweise bei Krankheit eines festen Mitarbeiters, bedingt sein
  • Das Unternehmen verringert durch Zeitarbeit mitunter auch das Unternehmerrisiko im Fall von schlechter Auftragslage, da die Stammbelegschaft klein bleibt

Das Dreiecksverhältnis der Zeitarbeit veranschaulicht sehr verständlich wie alle drei Parteien einen Gewinn aus dem Verhältnis ziehen. Bei der Zeitarbeit handelt es sich buchstäblich um eine „Win-Win-Win-Situation“. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Modell der Arbeitnehmerüberlassung so erfolgreich ist.

Geschichte der Arbeitnehmerüberlassung: Wie ist Zeitarbeit entstanden?

Wie so viele gute Geschäftsideen findet auch die Arbeitnehmerüberlassung ihren Ursprung in den USA. 1948 wurde die erste Zeitarbeitsfirma „Manpower“ gegründet. Ursache dafür war, dass zwei US-Amerikanische Anwälte auf der Suche nach einer fähigen Schreibkraft, für die Erstellung eines juristischen Schriftstückes, waren. Das Problem: sie brauchten die Schreibkraft lediglich für den kurzen Zeitraum der Erstellung. Auch andere, befreundete Firmen konnten zu dem Zeitpunkt kurzfristig keine Schreibkraft für den Job zur Verfügung stellen – eine eindeutige Lücke, die mit der Gründung von Manpower geschlossen wurde. Das Konzept verbreitete sich in den USA in kürzester Zeit und fand auch seinen Weg nach Europa. 1956 wurden erste Manpower Büros in London und Paris eröffnet. 1960 eröffnete dann auch in Deutschland das erste Zeitarbeitsunternehmen, gegründet von dem Speditionskaufmann Günter Bindan.

Gleiche Bezahlung & gleiche Behandlung: Grundsatz der Gleichbehandlung für Zeitarbeiter

Die europäische Leiharbeitsrichtlinie sieht vor, dass die wesentlichen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen eines Zeitarbeiters während seiner Arbeit im jeweiligen Unternehmen denselben Bedingungen entsprechen, welche für ihn gelten würden, wäre er direkt vom Unternehmen für die selbe Stelle fest eingestellt worden. Es gilt lediglich eine sogenannte Öffnungsklausel, die Abweichungen zugunsten von Tarifverträgen zulässt. Die Löhne für Zeitarbeiter werden aus diesem Grund von dem Tarifvertrag für die jeweilige Branche und Tätigkeit abgeleitet.

Was ist ein Tarifvertrag?

Bei dem Tarifvertrag handelt es sich um einen Vertrag, der zwischen zwei Tarifvertragsparteien geschlossen wird und im Sinne beider beteiligten Parteien über die Höhe der zu zahlenden Löhne und Gehälter entscheidet – diese dürfen natürlich nicht unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Für die deutsche Zeitarbeitsbranche gelten zwei Flächentarifverträge. Der eine Vertrag wurde zwischen dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. und den DGB-Gewerkschaften geschlossen. Der andere Vertrag wurde zwischen dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. und den DBG-Gewerkschaften geschlossen. Die beiden Verträge sehen eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden vor, allerdings können auch Zusatzvereinbarungen getroffen werden, die eine Ausnahme von der Regel darstellen (beispielsweise im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung).

Zeitarbeit in der Praxis: Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Die Arbeitszeiten: So viele Stunden müssen Sie in der Woche leisten

Wie schon im Abschnitt über die Tarifverträge angeschnitten, sehen die einzelnen Tarifverträge eine Arbeitszeit von 35 Stunden pro Woche vor. Unabhängig von der tariflich vorgesehenen 35 Stunden Woche gilt für den Arbeitnehmer allerdings die Arbeitszeitregelung des Unternehmens bei dem er seine Arbeit verrichtet. Sieht der Betrieb eine 40 Stunden Woche vor, so muss der Zeitarbeiter auch 40 Stunden in der Woche arbeiten. Ausbezahlt werden monatlich allerdings nur die 35 Stunden, die geleisteten Überstunden fließen als Guthaben auf sein Arbeitszeitkonto.

Das Arbeitszeitkonto: So werden Ihre geleisteten Stunden festgehalten

Für den Arbeitgeber, das Zeitarbeitsunternehmen, ist das Arbeitszeitkonto ein ausgezeichnetes Hilfsmittel, um die Arbeitskraft ihrer Arbeitnehmer im Entleihbetrieb zu planen und einzusetzen. Die Arbeitszeitkonten können bis zu einem gewissen Kontingent an Plusstunden aufgebaut werden. Den Ausgleich für diese Plusstunden erhält der Arbeitnehmer entweder in Form von Freizeitausgleich (zusätzlicher Urlaub aufgrund von Mehrarbeit) oder sie werden nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausbezahlt.

Wie entstehen Plusstunden?

Plusstunden entstehen dann, wenn Mehrarbeitsstunden, welche über die reguläre monatliche Arbeitszeit hinausgehen, geleistet wurden. Diese zusätzlichen Stunden werden dem Arbeitszeitkonto als Plusstunden gutgeschrieben.

Wie entstehen Minusstunden?

Minusstunden sind Stunden die vom Arbeitszeitkonto abgezogen werden, weil der Arbeitnehmer in diesem Monat weniger gearbeitet hat als sein Vertrag vorsieht. Sollte der Entleiher an einem Tag keinen Einsatz von dem Zeitarbeiter benötigen, so wird der Lohn weiterhin gezahlt, ohne dass Minusstunden auf das Arbeitszeitkonto gebucht werden.

Wie können Sie Ihr Arbeitszeitkonto ausgleichen?

In der Regel verfügt der Arbeitnehmer, je nach Tarifvertrag, über zwei Arbeitstage pro Monat als Freizeitausgleich, insofern er genügend Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto hat. Diesen Freizeitausgleich muss er beantragen und sich bei seinem Arbeitgeber genehmigen lassen. Dieser Antrag kann unter Umständen, beispielsweise aus dringenden betrieblichen Gründen, abgelehnt werden.

Was passiert mit dem Arbeitszeitkonto, wenn ich aus dem Entleiher-Unternehmen ausscheide?

Scheidet der Arbeitnehmer mit einem positiven Arbeitszeitguthaben aus dem Unternehmen des Entleihers, so wird dieses Guthaben an den Arbeitnehmer ausbezahlt.  Ein negativer Arbeitszeitkontostand kann beispielsweise durch Nacharbeit ausgeglichen werden. Es kann übrigens auch im Arbeitsvertrag ausgehandelt werden, dass monatlich ein bestimmtes Kontingent an Mehrarbeitsstunden an den Arbeitnehmer ausgezahlt wird, statt es dem Arbeitszeitkonto gutzuschreiben.

Worauf Sie bei der Suche nach einer seriösen Zeitarbeitsfirma achten müssen

Wie in jeder Branche gibt es auch in der Zeitarbeit „Schwarze Schafe“, allerdings sind es meistens eben die Schwarzen unter den Weißen die herausstechen. Wir zeigen Ihnen im Folgenden worauf Sie bei Ihrer Suche nach einer seriösen Zeitarbeitsfirma achten müssen und geben Ihnen unter dem Punkt „9 Gründe die für die Zeitarbeit sprechen!“ einen Anreiz, sich selbst ein Bild von dem Thema Zeitarbeit zu machen.

Was unterscheidet seriöse von unseriösen Zeitarbeitsfirmen?

  • Ein seriöses Zeitarbeitsunternehmen lädt Sie erst nach Sichtung Ihrer Unterlagen zu einem Gespräch ein
  • Sie merken zunächst intuitiv, ob es in dem jeweiligen Unternehmen seriös zugeht oder nicht
  • Zeitarbeitsunternehmen unterliegen strengen gesetzlichen Regelungen, eine seriöse Arbeitnehmerüberlassung wird nicht versuchen diese zu umgehen (hierbei ist es gut sich im Vorfeld über seine eigenen Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer bewusst zu sein)
  • Die Zeitarbeit ist an tarifliche Bestimmungen gebunden, seriöse Firmen halten sich daran und bieten ihnen zudem weitere Vorteile an
  • Sollte die betreffende Zeitarbeitsfirma von Ihnen Bearbeitungs- oder Vermittlungsgebühren verlangen, geht es in der Regel nicht mit rechten Dingen zu – denn der eigentliche Kunde ist das Entleiher-Unternehmen und dieses bezahlt auch für die Suche nach geeigneten Mitarbeitern
  • Sie sollten aufhorchen, wenn der betreffende Verleiher Ihnen keine konkreten Aussagen zu Ihrem Gehalt geben möchte – seriöse Zeitarbeitsfirmen scheuen sich nicht davor die Karten auf den Tisch zu legen
  • Sollten Sie sich auf eine Stelle bewerben, die urplötzlich im ersten Gespräch nicht mehr vorhanden ist, ist Grund für Skepsis geboten. Der Fall, dass ein Auftraggeber sein Stellenangebot zurückzieht, ist durchaus möglich, allerdings nicht die Regel – Stichwort Lockangebote. Sollten Sie im Folgenden dann auch noch Angebote vorgeschlagen bekommen, die für Sie wesentlich weniger interessant sind, dann sollten Ihre inneren Alarmglocken läuten
  • Gute Zeitarbeitsfirmen unterstützen Ihre Arbeitnehmer außerdem vor allem dann, wenn in dem Entleiher-Betrieb Probleme auftreten. Eine seriöse Arbeitnehmerüberlassung zeichnet sich dadurch aus, dass Sie nicht im Stich gelassen werden

Wann handelt es sich um eine verdeckte (illegale) Arbeitnehmerüberlassung?

Wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, handelt es sich um eine illegale Form der Arbeitnehmerüberlassung. Sollte dieses Arbeitsverhältnis auffliegen, werden sowohl Verleiher als auch Entleiher haftend gemacht. Hierbei handelt es sich um eine verdeckte Arbeitnehmerunterlassung:

  • Wenn die betreffende Zeitarbeitsfirma nicht über die vorgeschriebene Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung verfügt
  • Wenn das Unternehmen, um den Sozialschutz der Leiharbeitskräfte zu umgehen, einen Werkvertrag statt einen Arbeitsvertrag aufsetzt
  • Wenn das Unternehmen, um Lohnabgaben oder arbeitsrechtliche Formalitäten zu umgehen, die geleistete Arbeit als selbstständige Tätigkeit angibt

Lassen Sie sich nicht von der Angst vor unseriösen Firmen verunsichern – hören Sie bei dem ersten Gespräch auf die eben genannten Warnsignale. Ohnehin arbeiten die meisten Arbeitnehmerüberlassungen seriös, also nur Mut! Im Folgenden zeigen wir Ihnen neun gute Gründe die für die Zeitarbeit sprechen.

9 Gründe die für die Zeitarbeit sprechen!

Wir wissen, dass Zeitarbeit ein kontroverses Thema ist, das in den letzten Jahren durch die Medien gegangen ist. Dadurch hat sich ein teilweise weniger gutes Bild von der Arbeitnehmerüberlassung in den Köpfen der Bevölkerung festgesetzt. Oftmals schwingt die Angst vor einer ungewissen Zukunft darin mit. Natürlich ist Leiharbeit nicht mit einer Festanstellung zu vergleichen, trotzdem ist die Zeitarbeit keinesfalls so finster wie ihr Ruf. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem umfassenden Artikel zum Thema Zeitarbeit die größten Sorgen, was beispielsweise Lohn, Arbeitszeiten oder den generellen Ablauf der Zeitarbeit angeht, abnehmen können. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die 9 größten Vorteile der Zeitarbeit und wollen so mit Vorurteilen aufräumen.

Raus aus der Arbeitslosigkeit, rein in die Arbeitswelt

Die Zeitarbeit ist oft ein Sprungbrett in die Arbeitswelt. Es ist statistisch bewiesen, dass über die Hälfte aller Leiharbeitnehmer vor ihrer Anstellung in einer Zeitarbeitsfirma arbeitslos waren. Durch Zeitarbeit kann man also relativ einfach wieder fußfassen und an eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommen.

Berufseinsteiger & Studenten – Erfahrung sammeln

Da hat man sein Studium erfolgreich absolviert und hat strahlend, mit einem guten Zeugnis in der Hand die Lehrstätte verlassen, so weht in der Arbeitswelt ein anderer Wind. Schnell lässt ein einziger Satz bei der Jobsuche all unsere Träume in Rauch aufgehen: „Wir suchen jemanden mit mindestens 3-5 Jahren Arbeitserfahrung“ – unglaublich aber wahr: was die älteren Semester am einen Ende der Kette disqualifiziert, trifft die Jüngeren am anderen Ende. Wie sammelt man Praxiserfahrung ohne sich bis Mitte-Ende zwanzig mit Praktika durchzuschlagen und von seinen Eltern abhängig zu sein? Zeitarbeit ist an der Stelle eine gute Lösung und ein ausgezeichneter Lückenfüller für das Problem mit der Praxiserfahrung. Und nicht nur das – dank Zeitarbeit muss man sich nicht zu 100% festlegen und kann durch die verschiedenen Jobs herausfinden, welche Arbeit einem am meisten Freude bringt.

Wiedereinstieg dank Zeitarbeit

Ältere Menschen haben es oftmals schwerer bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Für viele Unternehmen stellt ihr Alter schon im Voraus ein unkalkulierbares Risiko dar. Deswegen werden diese Kandidaten häufig erst gar nicht zu einem ersten Gespräch eingeladen. Die Zeitarbeit gibt diesen Menschen eine Chance sich zu beweisen. Bei vielen älteren Arbeitnehmern ist so der Wiedereinstig erfolgreich gelungen.

Der Klebeeffekt

Der schöne Begriff „Klebeeffekt“ beschreibt die Tatsache, dass viele Arbeitnehmer die vorher bei der Zeitarbeit beschäftigt waren, sich als so unentbehrlich für das Entleiher-Unternehmen erwiesen haben, dass sie schlichtweg „kleben geblieben“ und von dem Entleiher-Unternehmen nach Ablauf der Zeitarbeit übernommen wurden.

Arbeitsplatz Detektive auf der Suche

Weil Zeitarbeitsfirmen sich auf die Personalsuche spezialisiert haben, fällt es ihnen wesentlich leichter geeignete Kandidaten für den freien Job zu finden. Sie verfügen über einen großen Bewerber- und Mitarbeiterpool und ihre eigene stark angesteuerte Stellenbörse. Das entlastet die Firmen enorm und stellt sicher, dass der Platz schnell wiederbesetzt wird.

Zeitarbeit erspart einem die mühsame Suche

Sich durch Jobportale zu forsten kann manchmal ein ganz schönes Graus sein – oft weiß man beispielsweise nicht wen man genau kontaktieren soll; viele Angebote sind schon veraltet und bereits vergeben, wurden allerdings nicht aus dem Portal genommen; man kann nicht wirklich einschätzen ob die eigenen Qualifikationen ausreichen oder ob der Job wirklich zu einem passt, etc. – die Liste ist lang! Zeitarbeitsfirmen sind, anders als Privatpersonen, Experten darin nach passenden Jobs zu suchen. Sie verfügen über die nötigen Verbindungen und haben Zugriff auf ihr eigenes umfassendes Stellenportal.

Vitamin B – Zeitarbeit hilft dabei gute Kontakte zu sammeln

Viele Arbeitssuchende sind auf der Jagd nach namenhaften Unternehmen in ihrem Lebenslauf – aber die Aussichten dort einen Job zu finden sind verschwindend gering. Die Zeitarbeit bietet an dieser Stelle eine Art Lücke im System – vor allem die namenhaften Unternehmen suchen häufig nach Leiharbeitern, beispielsweise um Konjunkturspitzen abzufedern. So bekommen Sie zu einem ersten Kontakt mit dem Unternehmen und seinen Strukturen und zum anderen bekommen Sie eine Chance sich zu beweisen. Gefällt dem Unternehmen Ihre Art zu arbeiten, kann es durchaus passieren, dass Sie nach Ablauf der Zeitarbeit fest eingestellt werden oder zumindest eine weitere Gallionsfigur in Ihrem Lebenslauf haben, welche sich auch bei anderen Arbeitgebern / bei der weiteren Arbeitsuche durchaus als positiv erweist.

Fester Arbeitsplatz und Zeitarbeit?

Das eine schließt das andere nicht aus. Zum einen ist die Zeitarbeit ein sicherer Arbeitgeber – denn selbst, wenn das eine Leiharbeitsverhältnis endet, finden Sie dank Zeitarbeit schnell einen neuen Platz in einem anderen Unternehmen und bleiben weiterhin bei der Zeitarbeitsfirma angestellt. Außerdem besteht immer die Möglichkeit von dem Entleiher-Unternehmen eingestellt zu werden, weil sich die gute Arbeit bemerkbar gemacht hat und unverzichtbar geworden ist.

Zeitarbeit hilft Konjunkturschwankungen auszugleichen

In Perioden von Konjunkturschwankungen hilft die Zeitarbeit dabei diese abzufedern. Das ist nicht nur für die Konjunktur hilfreich, sondern auch für die Unternehmen die von der Zeitarbeit profitieren. So können diese sich, sobald das hohe Auftragsvolumen abebbt, von dem speziell für diese Zeit eingestellten Leiharbeiter trennen. Gerade in Zeiten der Globalisierung hilft es den Unternehmen flexibel und wirtschaftlich zu agieren.

Gegenseitiges Vertrauen und Zufriedenheit ist unser Leitmotiv – Zeitarbeit bei abakus

Wir hoffen, dass wir Sie mit unserem Artikel zum Thema Zeitarbeit ein wenig für das Thema sensibilisieren und ein etwas positiveres Bild zeichnen konnten. Wir haben versucht aufzuzeigen, dass die Arbeitnehmerüberlassung fast den gleichen Regeln folgt wie jede andere Anstellung – mit dem feinen Unterschied, dass Sie wahrscheinlich etwas häufiger den Betrieb wechseln als ein „normaler“ Angestellter, der fest in einem Unternehmen sitzt. So lang Sie mit einer professionellen Zeitarbeitsfirma arbeiten, müssen Sie sich allerdings über diese Punkte keine Gedanken machen. Manchmal ist es sogar befreiend zu sehen wie unterschiedliche Unternehmen arbeiten und der gewonnene Perspektivwechsel kann einen Raum schaffen in dem man sich selbst darüber bewusst wird wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen und wo man in der Zukunft berufstechnisch stehen möchte.

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