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Zeitarbeit immer attraktiver für hochqualifizierte Millennials

06.09.2018

Der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ liegen neue Daten der Bundesagentur für Arbeit vor. Demnach waren im vergangenen Jahr vermehrt Hochqualifizierte in Zeitarbeit beschäftigt. Die Zahl der Zeitarbeiter mit dem Qualifikationsstatus „Experte“ sei um sieben Prozent auf 39.000 gestiegen, schreibt die Zeitung. Insgesamt waren 2017 erstmals knapp mehr als eine Million Menschen (1,032 Millionen) in Zeitarbeit tätig.

Unter den hochqualifizierten Beschäftigten waren dem Vernehmen nach besonders viele junge Menschen, die den Millennials zugerechnet werden können. Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister, beobachtet besonders unter Nachwuchs-Ingenieuren ein neues Verhalten beim Eintritt in den Arbeitsmarkt.

Zwei Drittel aller Zeitarbeitnehmer finden über Zeitarbeit neuen Arbeitgeber

06.09.2018

Die Zeitarbeitsbranche boomt. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 waren über eine Million Menschen in Deutschland als Zeitarbeitnehmer beschäftigt. Für viele ist der Einsatz als Zeitarbeitnehmer eine vielversprechende Zwischenstation, denn fast zwei Drittel von ihnen werden anschließend von ihrem letzten Einsatzunternehmen oder einem anderen Unternehmen („Drittunternehmen“) außerhalb der Zeitarbeit angestellt. Das belegen die Daten der Orizon Arbeitsmarktstudie 2018. Für die Studie befragte das unabhängige Marktforschungsinstitut Lünendonk über 2.000 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Arbeitnehmer.

Der sogenannte „Klebeeffekt“ wird als arbeitsmarktpolitische Folge einer Beschäftigung in der Zeitarbeit seit vielen Jahren diskutiert. Dabei geht es meist um die Folgeanstellung beim letzten Einsatzunternehmen. Ein Beispiel: Herr S. ist bei Zeitarbeitsunternehmen X beschäftigt und in einem Unternehmen Y eingesetzt. Unternehmen Y ist von Herrn S.‘ Einsatz überzeugt und bietet ihm nach Ablauf seines Einsatzes einen eigenen, neuen Arbeitsvertrag. Herr S. wechselt vom Zeitarbeits- zum Einsatzunternehmen in ein Stammarbeitsverhältnis.

Flüchtlinge kommen gut auf dem Arbeitsmarkt an!

30.08.2018

(Berlin) – Aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge haben mittlerweile mehr als 300.000 Menschen, aus den acht Hauptasylländern, einen Job in Deutschland gefunden. Dies sind 88.000 Menschen mehr als im Jahr zuvor. Wie die BA weiterhin mitteilte, ist mit 238.000 der Großteil der Geflüchteten sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Als besonderer Integrationsmotor für Flüchtlinge erweist sich hierbei die Zeitarbeit, denn insbesondere mit Hilfe von Zeitarbeitsfirmen finden Flüchtlinge vermehrt Arbeit. In ihrer Analyse zur Lage von Arbeitslosen aus den Asylherkunftsländern lieferte die BA hierfür kürzlich den handfesten Beweis, denn von den insgesamt 69.000 Arbeitslosen aus Syrien, Irak, Afghanistan und fünf weiteren Ländern, die zwischen Mai 2017 und April 2018 eine sozialversicherungspflichtige Stelle fanden, ist mehr als jeder Dritte in der Zeitarbeit beschäftigt.

Zeitarbeit - wichtige Hilfe in der Pflege

18.07.2018

„Im Jahr 2017 arbeiteten 43.000 Zeitarbeitnehmer in der Gesundheits- und Pflegebranche, darunter 2.819 Ärzte. Da die gesamte Branche 2017 über 3,3 Millionen Arbeitsplätze umfasste, entsprach die Zeitarbeit lediglich einem Anteil von 1,3 Prozent“, reagierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf eine Aussage des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zur Zeitarbeit im Pflegebereich. Spahn vermutete in einem Interview im ZDF-Morgenmagazin einen „hohen Anteil an Zeitarbeitnehmern in der Pflege“. Er hätte „lieber weniger Leiharbeit“. In dem Gespräch ging´s um eine bessere Bezahlung von Pflegekräften und Milliardeninvestitionen in diesem Bereich. Seiner Meinung nach sollten „Gehälter bis zu 3.000 Euro im Monat und damit deutlich mehr als derzeit möglich sein“.

Pfleger wechseln in die Leiharbeit - und sind oft viele Sorgen los

10.07.2018

So jemanden wie Markus Schäfer kann sich diese Gesellschaft eigentlich nur wünschen. Ein Mensch mit einer ausgeprägten sozialen Ader, hilfsbereit, zugewandt. Der 25-Jährige ist Altenpfleger aus Leidenschaft. Doch irgendwann hatte er genug von seiner Arbeit.

Er kündigte seine Stelle in einer Paderborner Einrichtung. Denn er konnte sich nicht aussuchen, wann er Urlaub hat. Einfluss auf die Gestaltung des Dienstplans hatte er auch nicht. Weil er erst 25 ist und noch keine eigene Familie hat, sagt er. Man ist der Jüngste und könne immer arbeiten, habe es geheißen.

  • „Mein Einsatz als Staplerfahrer war trotz körperlichen Einschränkungen gefragt.“

    Im April 2014 erhielt Waldemar Mitribko die Möglichkeit, als Lagerist für ein großes Kundenunternehmen der aba Personal tätig zu werden. Sein Verantwortungsbewusstsein und Fleiß beeindruckten den Kunden, sodass Herr Mitribko nur zwei Monate später befördert werden konnte.

    Waldemar Mitribko

    Staplerfahrer aus Bonn

    Zur Erfolgsgeschichte
  • „Hier bleibe ich bis zur Rente.“

    Ende Juni 2004 war es, als der gelernte Maler und Lackierer Gunther Hohmann nach jeweils langjährigen Tätigkeiten in verschiedenen Unternehmen arbeitslos wurde und bei aba Personal als Zeitarbeitnehmer eingestiegen ist.

    Gunther Hohmann

    Maler und Lackierer aus Bonn

    Zur Erfolgsgeschichte