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Mit Zeitarbeit personelle Engpässe überwinden

Veröffentlicht am: 15.06.2020


Auch in kritischen Phasen mit Zeitarbeit personelle Engpässe überwinden

Für viele Unternehmen bietet der Einsatz von Zeitarbeitskräften – unter bestimmten Voraussetzungen – zahlreiche Vorteile.

Die Corona-Krise hinterlässt Spuren in der Wirtschaft und in der Personalplanung vieler deutscher Unternehmen. Das ifo Beschäftigungsbarometer lässt deutlich einen Abwärtstrend erkennen und ist von 98,0 Punkten im Februar auf 88,3 Punkte im Mai gefallen. Neue Festanstellungen sind in vielen Bereichen vorerst nicht mehr geplant. Ein wirksames Mittel, um trotzdem personelle Engpässe zu überwinden, ist die Zeitarbeit.

Diese kann beispielsweise gut genutzt werden, wenn im IT-Bereich Mitarbeiter permanent an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit geraten, weil sie Kollegen schnell fit für das Homeoffice machen müssen. Klassische Stellenausschreibungen und Vorstellungsgespräche dauern in solchen Fällen viel zu lange und die Aufgaben fallen nur für einen begrenzten Zeitraum an. In einer solchen Situation bewährt sich Zeitarbeit immer wieder als flexible Personallösung.

Zeitarbeitskräfte einstellen – so profitieren Unternehmen

Gute Unternehmen zeichnen sich auch durch ihre Flexibilität aus. Sie passen sich neuen Situationen schnell an. Die Corona-Pandemie hat jedoch selbst viele reaktionsfähige Firmen an ihre Grenzen gebracht. Zeitarbeit kann helfen, überlastete Mitarbeiter kurzfristig zu entlasten und sich auf die unsichere wirtschaftliche Lage einzustellen.

Zeitarbeit bietet zahlreiche Vorteile: Über spezialisierte Anbieter lassen sich schnell erfahrene Fachkräfte einsetzen, von deren Erfahrungen bestenfalls auch die Festangestellten profitieren. Abhängig vom Personalbedarf, können Personalverantwortliche in Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleister schnell und unkompliziert auf kurzfristige Entwicklungen reagieren.

Ein weiterer Vorteil: Das Unternehmen zahlt nur für die geleistete Arbeit. Fällt zum Beispiel ein Mitarbeiter wegen Krankheit aus, übernimmt der Personaldienstleister die Lohnfortzahlung. Zeitarbeitnehmer sind also arbeitsrechtlich mit Stammmitarbeitern gleichgestellt, nur dass in ihrem Fall das Zeitarbeitsunternehmen sämtliche Beiträge zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung übernimmt.

Den richtigen Bedarf ermitteln

Eine ordentlich Personalplanung ist immer wichtig, nicht nur in Krisenzeiten. Es kommt auf den richtigen Personalmix aus temporären und festangestellten Mitarbeitern an. Führungskräfte sollten sich einen Überblick über anstehende Projekte verschaffen und sich Gedanken über mögliche Auftragsspitzen sowie Auftragsflauten machen. Danach stellt sich die Frage: Wann setze ich Festangestellte ein und in welchen Phasen nutze ich das flexible Mittel der Zeitarbeit? Daraus leitet sich die perfekte Mischung des Personalbedarfs ab.

Anforderungen an das zusätzliche Personal

Die Fähigkeiten, die ein externer Mitarbeiter mitbringen muss, sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Es ist wichtig, sich eine Checkliste anzulegen, die Fragen wie die nach dem Stellenprofil, dem Zeitraum, dem Onboarding-Prozess und dem zur Verfügung stehenden Budget beantwortet.

In einem letzten Schritt geht es um die Wahl des passenden Personaldienstleisters, der im besten Fall eng mit der Branche vertraut ist. Je früher der Personaldienstleister in die Planung einbezogen wird, desto stärker kann er gemeinsam mit dem Unternehmen passende Lösungen finden.

Quelle: https://bit.ly/2B7pbwP